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Kaminofen für eine natürliche Wärme

Ein Kaminofen erzeugt eine natürliche und wohlige Wärme mittels fossiler (Kohle/ Briketts) oder biogener (Holzscheite / Pellets) Brennstoffe. Ein Kaminofen ist im Gegensatz zu einem offenen Kamin von allen Seiten geschlossen. Er verfügt meist über ein Sichtfenster aus Glaskeramik mit integrierter Tür zum Öffnen des Kaminofens. Derartige Heizungen finden vermehrt neue Liebhaber und unterstreichen jeden Einrichtungsstil vom puristischen bis hin zum bäuerlichen Ambiente.

Feuer

Specksteinofen oder Schwedenofen jeder hat schon davon gehört

Egal, ob Sie nun von einem Specksteinofen oder Schwedenofen sprechen, gemeint ist immer ein Kaminofen, welcher mit einem Ofenrohr am Kamin angeschlossen wird. Die Aufstellung ist variabel. Sie können Ihren Specksteinofen unmittelbar vor oder etwas versetzt neben dem Kamin aufstellen. Kaminöfen geben die gespeicherte Wärme noch lange nach dem Erlöschen des Brennguts ab. Specksteinöfen glänzen durch die Anteile an Talk, Magnesit und Pennin. Der hohe Anteil an Magnesium ist der Grund der guten Wärmespeicherung. Die Heizleistungen richten sich nach der Größe eines Kaminofens. Im Handel sind Specksteinöfen mit unterschiedlichen Heizleistungen und Größen erhältlich. Durchschnittlich sind Heizleistungen von 5 bis 8,5 kw sehr gefragt. Beim Kauf eines Kaminofen finden Sie entsprechende Angaben klar ausgezeichnet, sodass Sie immer wissen, ob der Ofen Ihrer „Begierde“ zu groß oder zu klein für den betreffenden Raum ist. Eine kleine Faustregel oder als Anhaltspunkt helfen die Parameter 8,5 kW Heizleistung für einen 30 qm Raum ist ausreichend. Schweden- bzw. Specksteinöfen gibt es in tiefschwarz oder in grauen Farbtönen. Die meisten Modelle sind mit einem Fach für das Brennholz ausgestattet. In gut geführten Fachgeschäften oder Baumärkten sind Ofenrohre, Holzkörbe und Kaminbesteck (Bürste, Schaufel, Schürhaken) erhältlich.

Kaminofen – Wärmeverteilung und Speicherung regulierbar

Ein Kaminofen von ofen.de ist nicht immer grundsätzlich nur aus Speckstein gefertigt. Möglich sind auch Ausführungen mit einer Ummantelung aus und/ oder Keramikplatten. Eingebaute Luftschlitze halten die erzeugte Wärme im Innern des Feuerraums oder geben diese in dosierten regulierbaren Einheiten an den zu heizenden Raum ab. So eignen sich viele Modelle auch als so genannte Dauerbrandöfen. Dies wirkt sich meist auf den Kaufpreis aus; sprich Dauerbrandöfen sind meist etwas teurer in der Anschaffung. Dies hat jedoch im alltäglichen Gebrauch den Vorteil, dass nicht jeden Tag neu gezündet werden muss und die Räume nicht auskühlen. Dies spart nicht nur „Arbeit“, sondern merklich an Anfeuerungs- und Heizungsmaterial. Auch wenn Specksteinöfen mit einer Zündung von oben besser angefeuert werden können, ist dennoch bei jeder neuen Anfeuerung wie gehabt Spaltholz, Brennholz, Briketts und Zeitungspapier notwendig. Sie zünden im Grunde genommen genau anders herum als man es vermuten würde. Das Brenngut kommt dabei direkt auf den Rost (also nicht erst später obendrauf), darüber das Zeitungspapier und zum Schluss pyramidenförmig hochgestapelt die dünnen Holzspalten, Reisig oder Äste. Man zündet zunächst das Zeitungspapier an. Die Flammen setzen das Anzündholz direkt mit in Brand und diese nach kurzer Zeit das bereits eingelegte Brenngut (Kohle oder Holz).